Danke, Dieter! - unser Mesner und Hausmeister Dieter Bossert geht in den Ruhestand

Danke, Dieter! - unser Mesner und Hausmeister Dieter Bossert geht in den Ruhestand

"Der Dienst des Hausmeisters und des Mesners ist in erster Linie eine Sache des Herzens - und zudem ein kirchliches Amt, keinesfalls ein Job." (Handbuch für Mesner). Lieber Dieter, diese Beschreibung galt auch für dich und du hast sie 19 Jahre lang in unserer Gemeinde mit voller Kraft gelebt. Dabei hast du mit ganzem Herzblut ausgefüllt, was das leteinische Ursprungswort "Mansionarius" ausdrückt: Betreuer der Wohnung Gottes.

Nur ein paar Stichworte, die dein weites Aufgabenfeld für unsere Gemeindemitglieder ein wenig abstecken: Vorbereitungen rund um den Gottesdienst - Blumen - Abendmahl - Reinigung - technische Pflege - Bild- und Tonübertragung - Schlüsselverwaltung - Hochzeiten - CDs - Liedtafeln - Schulgottesdienste - Haustechnik - Reparatur - Weihnachtsdeko - Räume vorbereiten - Techniker - Hüter für Wartungen - Räume für private Feiern abnehmen - Zählerstände - Brandmeldeanlage - Fahnen vor dem Saal - Dienstbesprechungen - Schaukästen - Müllentsorgung und noch vieles, vieles wäre hier zu nennen. Du hattest in der Fülle den Überblick.

Dabei sind deine Aufgaben im Laufe der 19 Jahre stetig gewachsen - vor allem mit Inbetriebnahme unseres Gemeindezentrums im Jahr 2010. Aber du hast den Überblick behalten. Unterstützt von deiner Frau Doris wussten wir den Großen Saal und das Gemeindezentrum bei dir in guten Händen. Wir sagen einfach: Danke, Dieter!

Nun hast du die Ruhestandsgrenze erreicht. Damit tastest du dich vor ins Leben nach dem Arbeitsleben - und intensivierst den Dienst als "Betreuer in der eigenen Wohnung". Du kannst neue Freiräume entdecken. Dafür wünschen wir dir den Segen und die gesundheitliche Kraft, die aus Gottes Händen kommt.

Jochen Hägele

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