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Von: Manuel Liesenfeld
14.09.2009 15:55

Ein Flug über die Köpfe hinweg

Zirkus-Projekt der Jugendhilfe Hoffmannhaus Korntal endet mit großer Vorführung vor großem Publikum


Übungen, die Mut und Geschick erfordern, führten die Kinder u. a. beim Trampolinspringen vor (Foto: Harald Barth).

K o r n t a l / 14. September 2009 – Gewagte Sprünge über mehrere Köpfe hinweg, Magie und Zauberei, eine Polonaise der Einräder, freischwebende Kinder am Trapez und am Vertikaltuch, Jongleure und Clowns: Mit einer großen Aufführung vor rund 200 Eltern, Geschwistern und Großeltern ging der Workshop „Zirkus im Hoffmannhaus“ mit 65 Kindern der Tagesgruppen der Jugendhilfeeinrichtung in Korntal zu Ende. Das Hoffmannhaus gehört zur Diakonie der Ev. Brüdergemeinde Korntal.

 

Sechs „Zirkus-Profis“ hatten eine Woche lang mit verschiedenen Gruppen Nummern einstudiert. Zirkusdirektor Klaus Kreischer, der u. a. als Clown Mr. Kläuschen bereits beim Diakonie-Jahresfest der Ev. Brüdergemeinde in Korntal aufgetreten war, war von der Leistung seiner Schützlinge umso mehr begeistert: „Es ist schön zu sehen, was sich in so kurzer Zeit entwickelt hat“, sagt er. Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren nahmen an den Kursen teil. Hier lernten sie, ihre Kraft bewusst einzusetzen und trainierten Gleichgewicht, Fingerfertigkeit und Koordination. Belohnt wurden die kleinen Künstler mit tosendem Applaus der Zuschauer in der übervollen Turnhalle der Johannes-Kullen-Schule und mit einer großen Portion Selbstvertrauen. „Kinder brauchen die Herausforderung“, sagt Klaus Kreischer. „Man kann ihnen etwas zutrauen und ihnen etwas zumuten.“ Die größte Belohnung für ihn war allerdings, als eine kleine Teilnehmerin an seinem Seminar zu ihm kam und sagte: „Klaus, ich hab Dich lieb!“

 

Die Künstleragentur „3Nasen“, zu der Klaus Kreischer gehört, im Internet: www.3nasen.com