Impulse

Kennen Sie die Geschichte von Palmsonntag – dem Sonntag sieben Tage vor dem Osterfest? Kommenden Sonntag, 5.April 2020, ist es wieder so weit. Aber keiner darf hin ...

Vor vielen Jahren war das die Jahreslosung "Euer Herz erschrecke nicht". Damals haben wir Bilder ausgesucht, die zu diesem Thema passen. Letzten Sonntag hatten wir wir wieder im Gottesdienst "Euer Herz erschrecke nicht".

Damals hatte ich ich diese Bilder zu einer Meditation verarbeitet. Da sie noch immer aktuell ist, zeigen wir sie als noch einmal als Impuls zum Innehalten.

Das Corona-Virus ist hoch infektiös! Zu große Nähe bedeutet großes Risiko. Daher sollen Begegnungen dringend eingeschränkt und auf das Nötigste reduziert bleiben. Zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen gilt, dass wir uns alle dringend an die medizinischen Vorgaben halten.

Ein junger dynamischer Missionar (Tony) kommt nach nur wenigen Jahren seiner Arbeit in Afrika an den Punkt, dass alles vergeblich war. Er betet zu Jesus. Da schenkt ihm Jesus einen Bibelvers ...

Ein Frühjahr wie immer. Draußen sein. Mit Freunden unterwegs. Das Leben genießen. Freudig Ostern entgegengehen. Einfach aufblühen.

Und nun das: Rückzug. Zwar vernetzt, aber nicht mehr beieinander. Telefonisch verbunden, aber nicht mehr in erlebter Gemeinschaft.

Viele sind in großer Sorge, was geht und was geht bald nicht mehr?

Ändern können wir es nicht. Im Gegenteil: Wir alle sind gut beraten, die Richtlinien der Gesundheitsbehörden und der Mediziner einzuhalten !

Aber wie können wir die „Corona-Zeit“ gestalten?

Was passiert, wenn ein Wort von Gott mein Herz trifft? Es setzt Kraft und Dynamik frei! Auf Hören folgt Handeln.

Die beiden Jünger sind an dem Ostersonntag den langen Weg (11 Kilometer, über 3 Stunden, 15.000 Schritte) von Jerusalem nach Emmaus niedergeschlagen gelaufen. Aber in dem Moment als ihnen aufgeht, dass es Jesus war, passiert etwas mit ihnen! Die beiden sind sofort aufgestanden und von Emmaus zurück nach Jerusalem gelaufen (Man bedenke: 11 Kilometer, über 3 Stunden, 15.000 Schritte), um es den anderen Jüngern zu sagen!

Auf Hören folgt Handeln. Auf den langen Weg vom Kopf ins Herz folgt ein kurzer Weg vom Herz in die Hand. Wenn Worte Gottes vom Kopf ins Herz rutschen, setzen sie in uns Kraft und Dynamik frei.

 

Gott redet durch sein Wort. Aber wie kann ich ihn hören? Wie geht es, dass sein Wort von der Bibel in mein Herz hineinkommt?

Es ist ein langer Weg. Ein langer Weg vom Kopf ins Herz. Anhand der Geschichte aus Lukas 24,13-35 sehen wir vier Schritte, wie Gottes Wort vom Kopf ins Herz rutscht.

Geht es dir so wie mir, dass es so viele Stimmen um dich herum gibt, die dich beeinflussen und verunsichern wollen? So viele Stimmen, die auf dich einreden. So viele Stimmen, die deine Gedanken beeinflussen ...

  • „Was, wenn in den Läden bald keine Lebensmittel mehr sind?“
  • „Was passiert mit meiner Abschlussprüfung in der Schule?“
  • „Wie soll ich das mit den Kindern machen jetzt ohne Schule oder Kindergarten?“
  • „Was, wenn ich meinen Job verliere und die Produktion stillgelegt wird?“
  • „Was, wenn mich der Corona-Virus erwischt?“